Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen

von Dan Ariely

Droemer, München, 2008
ISBN 978-3-426-27429-3

 

Dan Ariely versteht es in diesem Buch auf sehr humorvolle Weise das oftmals irrationale Denken der Menschen zu entlarven. Die Experimente, von denen berichtet wird, sind in ihrer Anlage oftmals sehr einfach, die Resultate zumeist verblüffend. Dort, wo man an die Rationalität des Menschen in Denken und Handeln glaubt, wird man vielfach eines Besseren belehrt. Unsere allzu menschlichen Mechanismen werden in diesem Buch offengelegt. Gleichzeitig bekommt man auch Hinweise, wie man mancher Denkfalle doch entgehen kann.

 

Die Fragen, die angesprochen werden, haben durchaus praktischen Nutzen. So etwa lernt man, warum man im Endeffekt oft zu viel bezahlt, wenn man eigentlich nichts bezahlt (Warnung vor Gratisangeboten), die Bedeutung unserer eigenen Erwartungen oder der Einfluss von Wahlmöglichkeiten auf unser Verhalten.

 

Die Faszination des Autors für das Thema menschlicher Entscheidungen und Verhaltensweisen ist immer wieder spürbar. Beeindruckend ist auch der Werdegang von Daniel Ariely, der in jungen Jahren aufgrund schwerer Hautverbrennungen monatelang im Krankenhaus lag und sehr schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen musste. Diese Erfahrung hat ihn dazu veranlasst sich später mit der Frage zu beschäftigen, wie man solche schmerzhaften Behandlungen besser und für die Patienten ertragbarer durchführen kann. Damit war auch der Grundstein für seine spätere Karriere als Professor für Psychologe und Verhaltensökonom gelegt. http://danariely.com/about-dan/

 

 

http://www.amazon.de/Denken-hilft-zwar-n%C3%BCtzt-nichts/dp/3426300885/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1457888252&sr=1-1&keywords=dan+ariely+denken+hilft+zwar+n%C3%BCtzt+aber+nichts

 

 

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